© Peter Trimming

der Fuchs in der Stadt und auf dem Land

Der Fuchs ist wohl unverwechselbar und jedem Menschen bekannt. Er ist oben am Rücken rötlich und an der Bauchseite weiß gefärbt. Der Farbton variiert je nach Verbreitungsgebiet zwischen rötlichgelb und einem dunklen rotbraun. Die unteren Teile der Beine sowie die Hinterseiten der Ohren sind schwarz.

Rotfüchse sind farbenblind und können ihre Umgebung nur in schwarz weiß sehen. Dafür hören sie extrem gut. Sie können auch sehr hohe Töne wahrnehmen, die  gar nicht hören. Ihr Geruchssinn ist bis zu 400 Mal besser als unserer. Damit können sie problemlos jeder Maus durch dichtes Gras folgen. 

 

Er ist das einzige Mitglied der Hundeartigen, welches seine Krallen teilweise ein- und ausfahren kann. Er hat vertikale statt runde Pupillen, ähnlich wie eine Katze. Da Fuchs und Wildkatze auf ähnliche Weise ihre Beute fangen, entwickelten sie vergleichbare Eigenschaften. Füchse leben in einem Bau mit mehreren Ein und Ausgängen. Bei Gefahr bietet so ein Bau mehrere Fluchtmöglichkeiten. Rotfüchse sind sehr standorttreu und bewohnen oft generationenlang dasselbe Gebiet und dieselben Baue.

Fuchswelpen können nach ihrer Geburt weder sehen, hören noch laufen. Deshalb muss ihre Mutter sie gut beschützen und wärmen, während der Vater jagen geht, um die Familie zu ernähren. Jungfüchse verlassen nach drei bis vier Wochen zum ersten Mal ihren Bau und verbringen viel Zeit mit Spielen, Fangen und Raufen.

Erwachsene Füchse fressen beinahe alles. Sie ernähre sich von Beeren, Würmern, Spinnen, Mäusen und Vögeln, bis hin zu Aas. Für den Winter vergraben sie gefangene Mäuse oder andere Futterreste im Boden. Mit ihrer guten Nase finden sie diese Notvorräte auch im Schnee wieder. Füchse können problemlos in fast allen Lebensräumen bestehen und leben heute nicht mehr nur im Wald. Es gibt heute in der Stadt sogar mehr Füchse als auf dem Land. Während der Fuchs auf dem Land bejagt wird, lebt er in der Stadt vollkommen ungestört. Es gilt die Faustregel, je städtischer der Lebensraum, desto höher ist die Fuchsdichte.

Die Tiere schlafen auf brach liegenden, eingezäunten Grundstücken, in verlassenen Fabriken und Häusern. Sie graben sich einen Bau unter Gartenhäusern und Garagen und verbringen dort den Tag. Nachts wandern sie durch die Städte und suchen ihre Nahrung. Überall finden sie in den Vorgärten kleine Schälchen mit Hunde- oder Katzenfutter. An den Imbissbuden leeren sie die Mülleimer und sie laufen an keiner gut riechenden, offen gelassenen Mülltonne vorbei. An vorüber gehenden Menschen stört sich ein erfahrener Stadtfuchs nicht. Draußen in der Natur ist Nahrung schwieriger zu finden und in geringerem Umfang vorhanden.

 

Obgleich wildbiologische Studien immer wieder belegen, dass Füchse weder den Menschen noch andere Tierpopulationen bedrohen, werden jedes Jahr allein in Deutschland etwa eine halbe Millionen Füchse von Jägern getötet. Häufig werden die toten Füchse einfach liegen gelassen, weil man ein zerschossenes Fell nicht verwerten kann. Wenn zum Beispiel ein Wildschwein oder ein Adler den Kadaver findet, ihn frisst und die Bleimunition mit hinunter schlingt, verenden auch diese Tiere. Sie sterben qualvoll an einer Bleivergiftung.

 

Fuchs jagt Mäuse auf einer Wiese

Sehr eindrucksvoll zeigt dieser Fuchs was ein echter Mäusefänger ist. Bei dieser Aufnahme stand ich mitten auf der Wiese. Ich habe mich nicht bewegt und wurde so für den Fuchs zu einem Teil der Landschaft. Hätte ich auch nur gezuckt, hätte er mich sofort entdeckt. Er blieb für etwa 15 bis 20 Minuten, fing eine Maus nach der anderen und schlug sich den Bauch voll. Als er mich dann doch entdeckte, zog er sich zurück. 

 

 

junger Fuchs jagt einen Hasen

Zuerst haben sie miteinder gespielt und ich dachte, wie schön es ist, sie zu beobachten. Dann hat der eine Fuchs den Hasen entdeckt, noch bevor ich ihn gesehen habe. Schon ging das Rennen los und ich hatte Mühe die Beiden gemeinsam im Sucher zu behalten.

 

 

Fuchs in Berlin

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