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Grünfink

Der Grünfink (Carduelis chloris) gehört zur Familie der Finken. Man kann ihn überall in Europa, Nordafrika und im südwestlichen Asien finden. Grünfinken sind zum größten Teil Standvögel und verbringen auch den härtesten Winter bei uns in Deutschland. Einige der nördlichen Populationen ziehen jedoch im Winter an die Küste nach Norwegen und nach Südeuropa.

 

Grünfinken sind etwa so groß wie Spatzen und werden mit diesen auch häufig verwechselt. Erst wenn man genauer hinschaut entdeckt man den grünen Schimmer in ihrem Gefieder. Die Vögel sind etwa 14 bis 16 cm groß. Kopf und Schnabel ist hell, sehr kräftig und zum Knacken von vielen Sämereien geeignet. Das Männchen ist ein wenig prächtiger gefärbt als das Weibchen. Brust und Bauch sind gelbgrün während die Oberseite graugrün gefärbt ist. Wangen, Hals, Nacken und die Außenseite der Flügel sind grau, die Flanken sind hellgrau.

 

Die Weibchen tragen häufig senkrechte grüne und bräunliche Streifen an Bauch und Brust. Rücken und der Kopf sind durchgehend bräunlich.

Jungvögel sind deutlich heller als die Altvögel.

 

Grünfinken leben in lichten Wäldern, an Waldrändern, sowie an Ufer- und Feldgehölzen. Genau wie Spatzen sind Grünfinken Kulturfolger der Menschen. Man findet sie auf dem Bauernhof ebenso wie in der Großstadt, in Parks und auf Friedhöfen.

 

Die Brutzeit reicht von April bis Juni. Nester werden aus Halmen und Zweigen gebaut. Man findet sie oft in Hecken und dichtem Gebüsch. Das Gelege besteht aus 5–6 weißlichen Eiern mit dunkelbraunen Flecken und Punkten. Nur das Weibchen bebrütet das Gelege und nach 13–14 Tagen schlüpfen die Jungen aus den Eiern. Beide Eltern füttern ihre Jungen. Die Nahrung besteht in den ersten Tagen häufig aus weichem Futter wie Spinnen und Insekten, später überwiegend aus Beeren, Knospen und Samen.

 

In Deutschland wird der Bestand auf 1,7 bis 2,6 Millionen Paare geschätzt. Damit sind die Vögel nicht akut gefährdet.

 

Grünfink singt auf einem Baum

Der kleine Grünfink hat sich richtig angestrengt. Er musste gegen den Lärm der Straße ankämpfen und ist trotzdem recht gut zu hören.

 

 

 

Grünfinken streiten sich um Futter

Grünfinken erscheinen uns immer schlecht gelaunt. Sie streiten sich um Futter auch wenn genug für alle da ist. Eigentlich streiten sie immer und doch fühlen sie sich einsam, wenn sie allein fressen müssen.

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