© AndreaCapol

Drosselrohrsänger

Der Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus) gehört zur Familie der Grasmücken. Er wird auch unter dem wissenschaftlichen Namen Turdus arundinaceus geführt.

Der Drosselrohrsänger ähnelt optisch dem Teichrohrsänger. So bald er jedoch den Schnabel öffnet und zu Singen beginnt, ist er unverwechselbar. Sein Gesang ähnelt einer vollkommen defekten Maschine. Würde der Drosselrohrsänger an einem Gesangswettbewerb teilnehmen, wäre er ganz sicher nicht mein Favorit.

 

Als Schilfbewohner wird der Drosselrohrsänger relativ groß. Er erreicht fast die Größe einer Singdrossel. Männchen und Weibchen kann man äußerlich nur sehr schwer unterscheiden. Die Vögel erreichen eine Körperlänge von bis zu 20 Zentimeter und wiegen bis zu 40 Gramm. Die Oberseite des Drosselrohrsängers ist graubraun gefärbt, die Unterseite ist etwas heller. An der Kehle tragen die Vögel eine weiße Zeichnung. Vom Schnabel bis über das Auge zieht sich ein brauner Streifen.

 

Das Brutgebiet des Drosselrohrsängers erstreckte sich vom Nordwesten Afrikas über Portugal und Spanien bis in den Nordosten Chinas, den Süden von Sachalin und den Norden Japans. Allerdings ist er in Westeuropa sehr selten geworden und in Großbritannien fehlt er ganz. Sein Winterquartier liegt in Afrika südlich der Sahara. Hier in Deutschland findet man ihn meistens im hohen und ausgedehnten Schilf. Er liebt die Einsamkeit und mag keine Störungen.

 

Der Drosselrohrsänger ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Larven, Raupen und Spinnen. Hin und wieder erbeutet er auch kleine Amphibien, Muscheln und Schnecken. Eher selten frisst er auch Beeren.

 

 

Drosselrohrsänger singt im Schilf

Er hat wirklich keine schöne Stimme, aber so lange sein Weibchen diesen Gesang toll findet, ist alles in Ordnung. 

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