© Seide

Star

Der Star (Sturnus vulgaris) gehört zu den Singvögeln. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Europa über Asien, Afrika, Australien, Amerika.
Von Kopf bis Schwanz werden die Vögel etwa 22cm groß und sind damit etwas kleiner als Amseln. Stare wiegen ca. 80g und ihre Flügelspannweite beträgt im Durchschnitt etwa 40cm.

Sie brüten ebenso gern in Baumhöhlen wie in den vom Menschen aufgehängten Nistkästen.
In normalen Jahren kommt es zu 1 - 2 Bruten mit 4 - 7 Eiern.
Nach 14 Tagen schlüpfen die Jungen aus den Eiern. Danach hocken sie als Nestlinge noch weitere 18 Tage im Nest.
Bei der Nahrungssuche sind Stare nicht besonders wählerisch. Sie fressen gern Samen, Beeren und Obst aber auch tierische Nahrung wie Insekten, Schnecken und Würmer.
Ihre Lebenserwartung beträgt etwa 15 Jahre, in Einzelfällen können sie jedoch auch ein Alter von über 20 Jahren erreichen.
Stare aus dem Mittelmeerraum oder aus Süddeutschland sind Standvögel. Einige reisen nur wenige hundert Kilometer in den Süden. Doch je weiter nördlich oder östlich die Vögel leben, desto weiter ziehen sie in den Süden.
Gern überwintern sie in Nordafrika, Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, Türkei.
Stare stehen auf der Speisekarte verschiedener Greifvögel. Sie müssen sich in Acht nehmen vor Falke, Habicht, Sperber, Raben, Eulen aber auch vor Katzen und Mardern. In Südeuropa und Nordafrika stellen die Menschen ihnen während des Vogelzuges Netze in den Weg und fangen jedes Jahr Millionen Stare. Den gefangenen Vögeln brechen sie als erstes die Flügel um sie dann zu verzehren.


Gut erkennen kann man einen Star an seinem schwarz bläulich glänzenden Gefieder mit den weißen Punkten. Männchen und Weibchen sind mit dem bloßen Auge kaum zu unterscheiden.

Im Frühling und Sommer trägt der Star sein Prachtkleid, ein schwarz bläulich glänzendes Gefieder mit wenigen weißen Punkten. Der Schnabel ist dann gelb. Im Herbst und Winter trägt er sein Schlichtkleid. Dann ist der Schnabel dunkel, fast schwarz und das Gefieder ist mit viel mehr weißen Punkten versehen. Der Star besiedelt gern Wälder aber auch Kulturlandschaften mit Seen und Flüssen. Man sieht ihn in Parkanlagen, Kleingärten in Städten und Dörfern.

 

Bereits früh im Jahr, schon Ende Februar oder Anfang März kann man die Stare bei der Balz beobachten. Dann sitzt das Männchen oft auf einem hohen Ansitz und singt seine Lieder. Dabei schlägt es aufgeregt mit den Flügeln, um sein Weibchen zu beeindrucken. Am Nestbau beteiligen sich beide Partner. Doch dafür benötigen sie eine Baumhöhle oder einen vom Menschen gebauten Starenkasten. Da es in unseren Städten immer weniger alte Bäume mit Löchern gibt, sind die Vögel froh wenn sie ihnen mit einem Nistkasten an der Wand ihres Hauses oder ihrer Garage helfen.

 

Auf dem Vogelzug im Herbst versammeln sich die Stare in riesigen Schwärmen. Besonders viele Vögel verbringen den Winter im Stadtgebiet von Rom. Dort lassen sie sich zu hunderttausenden auf ihren Schlafbäumen nieder. Für die Touristen stellen diese Schwärme ein Spektakel dar. Bei den Anwohnern sind sie hingegen nicht gern gesehen, weil sie mit ihrem Kot die parkenden Autos verunreinigen.

 

Starlings eat power food for the big trip - Stare (Sturnus vulgaris)

Wie man sieht mögen Stare süße Birnen. Für ihre Reise brauchen sie eine Menge Ausdauer und Kraft.

 

 

 

Starling bird between long legs - Star und Pferd

Vermutlich ist der Star noch ein Jungvogel. Allerdings bewegt er sich so sicher zwischen den Hufen, wie ein Altvogel.

Dies ist eine mit page4 erstellte kostenlose Webseite. Gestalte deine Eigene auf www.page4.com